Ambulante Bandscheibenoperationen

Endoskopische Bandscheibenoperationen

Wir gehören zu der wenigen Zentren in Deutschland, die endoskopische Bandscheibenoperationen zu einem Schwerpunkt in der Behandlung von Bandscheibenvorfällen aufgebaut haben.

Ihr Vorteil durch diese innovative operative Technik

  • Ambulant durchführbar, Sie verbringen schon die erste Nacht schmerzfrei im Kreis ihrer Familie und sind damit in ihrem eigenen Umfeld.
  • Minimal zu vernachlässigende Narbenbildung an der Nervenwurzel- effiziente Reduzierung des Postnukleotomiesyndroms. Ein persistierender Nervenwurzelschmerz, wie er nach einer offenen Bandscheibenoperation nicht selten vorkommt wird vermieden.

  • Bei leichter körperlicher Berufstätigkeit können sie diese nach ca. 10 Tagen wieder aufnehmen.
  • Der Hautschnitt ist seitlich und beträgt ca. 5mm. Er ist für weder für Fremde noch für Ihre Freunde erkennbar – kosmetisch ein hervorragendes Ergebnis.

Größe und Lage des Bandscheibenvorfalls im Rückenmarkskanal bestimmen die Operationstechnik. Die perkutane endoskopische Nucleotomie, diese innovative operative Methode ermöglicht es in 90% der Fälle den unter dem Längsband liegenden aber auch freie im Rückenmarkskanal gelegene Bandscheibensequester ambulant zu entfernen. Schmerzhafte Vernarbungen von Nervenwurzeln im Rückenmarkskanal (das gefürchtete Postnukleotomiesyndrom) werden damit in der Regel vermieden.

Die eher seltenen außerhalb (extraforaminal) gelegenen Bandscheiben- vorfälle werden mit dieser Technik ebenfalls elegant minimalinvasiv entfernt.

Auch beim Postnukleotomiesyndrom und kleineren Rezidiven ist diese endoskopische Operationstechnik ideal, um die Nervenwurzel intradiskal durch Volumenreduktion von Bandscheibengewebe zu entlasten.

Im Besonderen kommt es mit dieser Technik zu keiner erneuten Vermehrung (Wucherung) des intraspinalen und damit die Nervenwurzel erneut komprimierenden Narbengewebes.

Endoskopische Bandscheibenoperationen sind ein Meilenstein in der Entwicklung minimalinvasiver Bandscheibenoperationen. Aber jede operative Technik kennt ihre Grenzen.

Offene Bandscheibenoperationen und maximal invasive Techniken sind und werden weiterhin unverzichtbar bleiben. Die Grenze zieht der erfahrene Operateur, der beide Methoden aufgrund einer langjährigen Erfahrung beherrscht.

Wir weisen darauf hin: Es mag sein, dass wir mit der vollendoskopischen Operationstechnik an Grenzen der Behandlung stoßen können. In diesem Falle sollte eine offene mikroskopische Operation erfolgen

Chemonucleolyse mit Ozon (O3)

Die Chemonukleolyse ist ein ambulantes Verfahren zur Volumenreduktion der Bandscheibenvorwölbung in leichter Sedierung (Beruhigungsspritze), das ambulant durchgeführt wird. In der Regel können Sie unser Zentrum zwei Stunden nach diesem Eingriff verlassen.

Allein die Größe eines Bandscheibenvorfalls sagt nichts darüber aus, welche Schmerzen dieser verursachen kann. Bandscheibenvorfälle, die mit Protrusionen oder Vorwölbungen beschrieben werden und keine Lähmungen verursacht haben, sollten mit großer Zurückhaltung in offener Technik (siehe dort) operiert werden, da allein die postoperativen Vernarbungen dauerhafte Wurzelschmerzen nach sich ziehen können (Postnukleotomiesyndrom) (siehe Glossar).

Die Chemonukleolyse mit Ozon (O3) stellt eine elegante Therapieoption dar. Hierbei wird die relevante Bandscheibe mit einer feinen Nadel punktiert und Ozon zur Volumenreduktion eingebracht.

Die Chemonukleolyse mit Ozon verwendet das farblose, scharf riechende, instabile Gas Ozon (O3) mit großer Oxidationsfähigkeit. Das Ozon wird in einem Ozongenerator aus medizinischem Sauerstoff (O2) hergestellt und entsteht durch Entladungen in Hochspannungsröhren.

Wirkungen von Ozon auf das Bandscheibengewebe

1. Verkleinerung der Bandscheibe und damit Befreiung der schmerzenden Nervenwurzel vom Bandscheibenvorfall. 2. Bessere Durchblutung und Verminderung der Entzündungs- und Schmerzmediatoren. 3. Verbesserung der Mikrozirkulation durch Sauerstoffzufuhr und Verminderung des Venendruckes.
Die Chemonukleolyse mit Ozon ist die Methode der Wahl bei chronischen und lang andauernden Rückenschmerzen, die schon Jahre bestehen. 

Nucleoplasty

Coblation ist eine Reduktion von Bandscheibengewbe im speziellen von kleineren Bandscheibenvorfällen. Es wird ambulant unter Dämmerschlaf (Analgosedierung) durchgeführt. Der Ablauf erfogt ähnlich wie bei der Chemonukleolyse. Die Wahl welches Verfahren bevorzugt eingesetzt wird, hängt von der verbliebenen Qualität des im MRT dargestellten Bandscheibengewebes ab.


Wirkungen von Nucleopasty auf das Bandscheibengewebe

1. Verkleinerung und Druckentlastung der Bandscheibe.
2. Befreiung der schmerzenden Nervenwurzel vom Bandscheibenvorfall.
3. Verminderung der Entzündungs- und Schmerzmediatoren.

Die Nucleoplasty wurde bereits an mehr als 4 Millionen Patienten mit großem Erfolg durchgeführt  und ist eine der bewährten Methoden zur Behandlung der schmerzhaften Bandscheibe (Discophatie).

 

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